Dein Gehirn verändert sich bis zum letzten Atemzug. Lerne, das zu nutzen.
Schön, dass du über Daniela zu uns gefunden hast. In der Onlineausbildung lernst du Schritt für Schritt, was Eve in Folge 139 erklärt hat. Du kannst dieses Wissen für dich selbst nutzen und Menschen, die du begleitest, fundiert und verantwortungsvoll unterstützen. Als besonderes Geschenk für die MENOMIO Community erhältst du 400 Euro Rabatt auf die gesamte Onlineausbildung.
Die Folge
Zum Nachhören, wann du willst.
72 Minuten mit Daniela und Eve, überall, wo es Podcasts gibt.
Momente, die viele kennen
Wortfindung weg, Kopf wie Watte. Und leise die Frage: Bin das noch ich?
Vielen Frauen in der Lebensmitte geht es ganz ähnlich. Dein Gehirn passt sich gerade an tiefgreifende hormonelle Veränderungen an, die Denken, Fühlen, Schlaf und Belastbarkeit spürbar beeinflussen können.
Brain Fog
Mitten im Satz fehlt dir ein vertrauter Name. Gedanken reißen ab, Worte lassen sich schwer greifen und Konzentration kostet plötzlich Kraft. Dein Kopf fühlt sich anders an als früher.
Erschöpft trotz Schlaf
Du hältst den Alltag am Laufen und bist für andere da. Abends kreisen die Gedanken weiter. Am Morgen fehlt dir die Energie, auf die du dich früher verlassen konntest.
Ich erkenne mich selbst kaum wieder
Du reagierst empfindlicher, bist schneller gereizt oder plötzlich den Tränen nahe. Manches passt gar nicht zu dem Bild, das du von dir kennst. So kann das Gefühl entstehen, dir selbst fremd zu werden.
Eve nennt dieses Prinzip die zwei Wellen. Die erste Welle ist das körperliche Symptom, etwa eine Hitzewallung, unterbrochener Schlaf oder der Nebel im Kopf. Die zweite Welle entsteht durch die Gedanken, die darauf folgen. „Mein Körper zerfällt.” „Das bleibt jetzt für immer so.” Die hormonelle Veränderung kann die erste Welle auslösen oder verstärken. Deine Bewertung beeinflusst, wie stark die zweite Welle wird. Genau hier entsteht dein Handlungsspielraum. Du kannst lernen, belastende Gedanken früh zu erkennen, neu einzuordnen und deinem Nervensystem wieder mehr Sicherheit zu geben.
Zum Mitmachen
Die vier B für einen hilfreichen Umgang mit belastenden Gedanken.
Du kennst die vier Schritte bereits aus der Folge. Eve hat sie gemeinsam mit Daniela angewendet. Jetzt kannst du sie in deinem eigenen Tempo ausprobieren. Wähle einen Gedanken, der dir vertraut ist. Vielleicht lautet er „Ich schaffe das nicht” oder „Dafür bin ich zu alt”.
Sag innerlich nicht „ich schaffe das nicht”, sondern „ich bemerke gerade den Gedanken, dass ich es nicht schaffe”. Aus einer Tatsache wird ein Gedanke, der gerade auftaucht.
Ist dieser Gedanke eine Tatsache, eine Befürchtung oder eine alte Erfahrung? Dass dir früher etwas nicht gelungen ist, sagt noch nichts darüber, wie es heute ausgeht.
Tausch ihn gegen etwas Glaubwürdigeres statt gegen etwas Schönes: „Ich weiß noch nicht, ob es mir gelingt. Den ersten kleinen Schritt kann ich ausprobieren.”
Was ist der kleinste nächste Schritt? Eine Frage stellen, zehn Minuten gehen, eine kleine Grenze aussprechen. Klein genug, dass dein Gehirn mitgeht.
Eve in Folge 139: „Ein Gedanke ist ein Vorschlag von unserem Gehirn. Es ist keine Anweisung, der wir folgen müssen.”
Die hilfreichen Fragen aus der Folge
Wenn du die Frage änderst, sucht dein Gehirn eine andere Antwort
Eve stellt in dieser Folge immer wieder dieselbe Bewegung her. Eine Frage sucht den Fehler in dir. Eine andere Frage zeigt deinem Gehirn einen nächsten Schritt. Hier findest du diese Anstatt-Fragen nach Themen sortiert, zum Nachlesen und zum Ausprobieren.
Du musst dafür nichts wegdenken und nichts schönreden. Es genügt, im richtigen Moment die andere Frage zu stellen.
Selbstkritik
Anstatt „Was stimmt mit mir nicht?”
„Was hat mein Gehirn gelernt? Wovor versucht mich dieses Muster zu schützen? Welche neue Erfahrung braucht es, damit eine andere Reaktion möglich wird?”
Warum das wirktDie erste Frage sucht einen Defekt. Die zweite sucht einen erlernten Ablauf, und ein Ablauf lässt sich verändern.
Willenskraft
Anstatt „Wie kann ich es noch stärker wollen?”
„Wann springt mein Muster an? Was verschafft es mir in diesem Moment? Welche kleine neue Reaktion kann ich vorbereiten?”
Warum das wirktWillenskraft braucht Aufmerksamkeit und bewusste Steuerung. Das alte Muster braucht beides nicht mehr, es startet bei einem bekannten Auslöser von selbst.
Automatische Gedanken
Anstatt „Wie werde ich diesen Gedanken endlich los?”
„Ist das eine Tatsache, eine Befürchtung oder eine alte Erfahrung?”
Warum das wirktAus einer scheinbaren Tatsache wird ein Gedanke, den du betrachten kannst. Dieser kleine Abstand entscheidet, ob du ihm folgst.
Glaubenssätze
Anstatt „Das ist eben die Wahrheit über mich.”
„Ist das wirklich eine Tatsache, oder ist es ein Satz, den ich so oft gedacht habe, dass er sich inzwischen wie eine Tatsache anfühlt?”
Warum das wirktEin Glaubenssatz ist ein gelerntes inneres Modell. Wir tragen ihn oft so lange wie eine Brille, dass wir ihn gar nicht mehr bemerken.
Alte Prägungen
Anstatt „Ich bin einfach zu empfindlich.”
„Was würde eine Kamera in dieser Situation tatsächlich aufzeichnen?”
Warum das wirktEine Kamera zeichnet auf, dass dir ein Fehler passiert ist. Über deine Fähigkeiten sagt sie nichts. Dieser Realitätscheck trennt das Ereignis von der Verallgemeinerung.
Innere Sprache
Anstatt „Wie denke ich das endlich positiv?”
„Klingt dieser Satz auch um drei Uhr morgens nach einer schlechten Nacht noch glaubwürdig?”
Warum das wirktToxische Positivität verlangt, dass du anders fühlst. Ein glaubwürdiger Satz hilft dir, mit dem umzugehen, was du gerade fühlst.
Belastung und Hormone
Anstatt „Warum habe ich mich überhaupt nicht mehr im Griff?”
„Mein System ist gerade stark belastet. Was brauche ich jetzt?”
Warum das wirktHormonelle Veränderungen sind real und lassen sich nicht wegtrainieren. Die zweite Formulierung führt dich zu einem nächsten Schritt.
Lebensmitte
Anstatt „Was muss ich heute noch alles schaffen?”
„Was würde ich in meinem Leben anders gestalten, wenn ich mich dafür nicht rechtfertigen müsste?”
Warum das wirktWer jahrzehntelang die Bedürfnisse anderer liest, überhört die eigenen Signale leichter. Diese Frage macht sie wieder hörbar.
Ziele und Vorsätze
Anstatt „Warum bin ich nicht disziplinierter?”
„Wofür ist mir das wichtig? Was mache ich konkret, wann beginne ich, und was ist meine kleinste Version an einem schwierigen Tag?”
Warum das wirktEin Ziel braucht einen Kompass und einen Kalender. Erst dann weiß dein Gehirn, was es am Dienstag um 17 Uhr tun soll.
Die Frage für den Abend
„Was hatte ich befürchtet, und was ist tatsächlich passiert?”
Diese Frage macht sichtbar, was dein Gehirn gerade dazulernt. Die andere Person war kurz enttäuscht, und die Beziehung ist geblieben. Du warst unsicher und bist den Schritt trotzdem gegangen. Genau aus solchen Erfahrungen entsteht ein neuer Weg.
Exklusiv für die MENOMIO-Community
- Die neun Anstatt-Fragen als Karten zum Ausschneiden
- Das 7-Tage-Protokoll zur Frage für den Abend
- Sieben zusätzliche Anstatt-Fragen, die du nicht in der Folge hörst
- Für Schlaf, Gewicht, Kraft, Hitzewallungen, Konzentration, Ungewissheit und Sichtbarkeit
In der Ausbildung stellst du diese Fragen an deine eigenen Alltagssituationen
Die Fragen oben sind ein Ausschnitt. In der Ausbildung zum:r zertifizierten Neuromentaltrainer:in verstehst du, warum dein Gehirn so reagiert, wie es reagiert. Du übst die Methoden zuerst an dir selbst, Modul für Modul, an echten Situationen aus deiner Woche. Vorkenntnisse brauchst du dafür nicht.
Am Anfang hören wir oft den Satz „Ich mache diese Ausbildung zuerst für mich”. Das ist eine sehr gute Voraussetzung.
Mental gut aufgestellt zu sein heißt für mich nicht, immer positiv zu denken. Es heißt zu wissen: Ich habe eine Wahl, wie ich dem begegne, was mir im Leben passiert. Gerade die Wechseljahre haben mich neugierig gemacht, wie sehr unsere Gedanken, Erwartungen und alten Geschichten unser Erleben prägen. Die Ausbildung hat mir gezeigt: Wir sind unseren Mustern nicht ausgeliefert, Veränderung ist ein Leben lang möglich.
Daniela UllrichGründerin von MENOMIO. Sie hat die Ausbildung bei Eve selbst absolviert.
Foto: Karin Ahamer
Die Ausbildung
Erst verstehst du dich selbst. Dann kannst du andere begleiten.
Die Online-Ausbildung zum:r zertifizierten Neuromentaltrainer:in ist die Bedienungsanleitung für dein Gehirn. Kein Positivdenken, keine Esoterik, sondern Neurowissenschaft, übersetzt in Werkzeuge für deinen Alltag.
Für dich
- Du verstehst, was in deinem Gehirn gerade passiert und warum du dich im Moment anders erlebst.
- Du lernst, Stress und intensive Emotionen gezielt zu regulieren und wieder mehr innere Stabilität zu entwickeln.
- Du erkennst Gedankenschleifen und hinderliche Überzeugungen wie „Jetzt ist es zu spät” und lernst, sie Schritt für Schritt zu verändern.
- Du erhältst alltagstaugliche Übungen, die du vom ersten Tag an für dich nutzen kannst.
Wenn du möchtest, auch für andere
- Du schließt die Ausbildung als zertifizierte:r Neuromentaltrainer:in ab. Der Onlinelehrgang ist staatlich zugelassen.
- Viele Absolvent:innen nutzen ihr Wissen heute in der Begleitung von Menschen, im Coaching, in der Pädagogik oder im eigenen Beruf.
- Du verbindest deine Lebens- und Berufserfahrung mit einem wissenschaftlich fundierten Methodenkoffer.
- Aus dem Wendepunkt, von dem Daniela im Podcast spricht, wird ein konkreter Weg mit klaren nächsten Schritten.
Dein GehirnVom Besitzen zum bewussten BenutzenDu willst alle Details? Hier ist die ausführliche Seite zur Ausbildung · Leseprobe aus Modul 3 (PDF)
Schwarz auf weiß
Geprüft, bevor du vertrauen musst.
Neuromentaltraining ist für mich keine Methode. Es ist eine innere Haltung, die Menschen wieder in ihre Kraft bringt.
Dr. Eve Popp-HadalinGründerin der Akademie. Sie begleitet dich durch die Online-Ausbildung.
Das MENOMIO Special
Dein Geschenk als Hörerin:
400 € auf die komplette Ausbildung.
Kein Aktionspreis für alle, sondern ein Dankeschön von Daniela und Eve an die MENOMIO-Community. Der reguläre Preis bleibt der reguläre Preis, dein Code macht den Unterschied.
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Gültig bis 31.12.2026, einmal pro Person.
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Eine Ausbildung ist eine echte Entscheidung. Triff sie in Ruhe, mit allem, was du dafür brauchst.
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In einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch kannst du alle deine Fragen stellen. Gemeinsam klären wir, ob die Ausbildung zu dir, deinen Zielen und deiner aktuellen Lebenssituation passt. Dabei kann sich auch zeigen, dass ein anderer Zeitpunkt oder ein anderes Angebot für dich stimmiger ist.
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Ehrlich gefragt
Was Hörerinnen vor der Entscheidung wissen wollen.
Ist der Online-Kurs dasselbe, was Daniela gemacht hat?
Inhaltlich ja. Eve sagt es in der Folge selbst: „Dieser Online-Lehrgang ist derselbe Lehrgang, den du in Präsenz erlebt hast.” Der Unterschied liegt im Format. Du lernst in deinem Tempo statt an festen Wochenenden, und die Gruppe triffst du in den Live-Runden.
Bin ich zu alt, um noch etwas Neues zu lernen?
Nein, und das ist keine Höflichkeit, sondern Neurowissenschaft: Dein Gehirn bildet bis ins hohe Alter neue Verbindungen. Genau darum geht es in der Ausbildung. Viele Teilnehmerinnen starten zwischen 45 und 60, oft als den ersten Schritt eines Neuanfangs.
Schaffe ich das neben Beruf und Familie?
Die Ausbildung ist dafür gebaut. Du lernst 100 % online in deinem Tempo, die Einheiten sind kurz, und du hast 2 Jahre Zugang. Ein paar Stunden pro Woche reichen. Live-Termine sind optional und werden aufgezeichnet.
Ist das seriös oder wieder ein Coaching-Versprechen?
Der Lehrgang ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen (ZFU-Nr. 7558326), einer deutschen Behörde, die Inhalte und Didaktik prüft, bevor sie zulässt. Dazu kommen über 220 Google-Bewertungen mit 5,0. Keine Wunderversprechen: Veränderung braucht Übung, und genau die bekommst du.
Hilft das gegen meine Wechseljahresbeschwerden?
Ehrliche Antwort: Neuromentaltraining ist keine Therapie und ersetzt keine ärztliche Behandlung, auch keine Hormontherapie. Was es kann: dich im Umgang mit Stress, Gedankenschleifen und dem Gefühl „ich kenne mich nicht mehr” handlungsfähig machen. Für medizinische Fragen bleib bitte bei deiner Ärztin.
Muss ich danach andere Menschen begleiten?
Nein. Eve in der Folge: „80 Prozent unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen es in erster Linie für sich.” Das Zertifikat liegt danach bereit, falls du es später beruflich nutzen möchtest. Es verpflichtet dich zu nichts.
Für wen ist die Ausbildung nichts?
Auch das beantwortet Eve im Podcast: für Menschen, die nur die Theorie wollen, die nicht über sich nachdenken und die Methoden nicht in ihrem Alltag ausprobieren möchten. Ohne Umsetzung bleibt es Wissen, und Wissen allein verändert nichts.
Der Neuro-Letter
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